Rezept G-007

     

kb - den 25.09.1978

von: koch-mit-kb 

Vorbereitung: 30 Minuten

Bratenzeit:       5 Minuten

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Insgesamt:     35 Minuten

 

Lasagne de Coquina

Ein ganz besonderes Pastarezept 

 

 

 

Das ist ein interessantes und

uraltes Rezept- von 398 nach Chr.

 

Die Zubereitung ist durchaus Originell und zwar-
weil die Lasagne mit einem Hefeteig zubereitet wird.

 

Auch die Gewürzkombination - kombiniert mit

Parmesan auch wirklich sehr Geschmackvoller ist.

 

Bei diesen Gewürzen handelt es sich zwar

nicht genau um die Originalmischung,

denn diese ist leider in dem Originalrezept

überhaupt Gar nicht genauer angegeben,

aber es sind Gewürze die in der damaligen Zeit

auch typisch (für und bei Nudeln) waren.

 

Das Olivenöl ist nicht im Originalrezept enthalten,
aber es macht die Lasagne viel bekömmlicher

und war "damals" auch nicht unbekannt,
wurde schon für Rezepte in der Zeit verwendet.

Eine Lasagne war damals schon länger bekannt,

wahrscheinlich ein Nachfolger römischen Lasagne,

 die am Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. erwähnt wird.

 

Dieses Rezept sollte auf jeden Fall probiert werden!

 

 

*

 

Zutaten:

 

375g Mehl, 250 ml Wasser, 7g Salz,

20g Frische Hefe, 100g Parmesan, Pfeffer,

1-TL Kardamompulver, ¼ -TL Muskatnuss,

¼-TL Pfeffer- grob, ¼-TL Zimtpulver,

1-Pak. (400g) pürierte Tomaten.

 

 

 

Zubereitung:

 

Hefe in ein wenig Wasser von der

vorgesehenen Menge verrühren.
Bei gefriergetrockneter Hefe

"der Gebrauchsanweisung folgen".

Die Mischung 10 Minuten ruhen lassen.

Ein Glas mit etwas Wasser, die 7g Salz auflösen.

 

 

Die aufgelöste Hefe dann zum Mehl

zugeben und gut vermischen.

 

 

Den Rest Wasser, in dem man das

Salz aufgelöst hat, angießen.

Jetzt alles zu einem nicht zu festen

Teig gut vermischen.
Dann ca.10 Minuten wie ein Teig beim

Brot oder bei Pizza durchkneten,

bis er glatt und elastisch geworden ist,

beim aufschneiden mit dem Messer sollten

hier eine Vielzahl von kleinen Löchern

gut sichtbar werden.

 

 

Nun mit einem Tuchabgedeckt an einem (leicht)

warm temperierten Ort 1 Stunde lang ruhenlassen.

Der aufgegangene Teig, ...dieser Teig kann

2 bis 3 Tage im Kühlschrankgelagert werden.

Geschmacklich verbessert er sich dadurch sogar noch.

 


Den Teig dann schnell kneten,

um ihm eine neue Form zu geben,

und mit der bemehlten Rolle auf eine

Stärke von 1,5 mm ausrollen.

Die Arbeitsfläche dabei gut mit Mehl bestreuen,

denn der Teig neigt dazu, etwas zu kleben.

Die Stücke (24 Stück) in 8X10 cm zuschneiden

und diese auf einem großzügig mit Mehl

bestreuten Tablett aufbewahren.

Wer nicht über eine große Arbeitsfläche verfugt,

der sollte hier in mehreren Etappen vorgehen,

um den Teig dann so ganz ausrollen zu können.

 

 

Während dieser Zeit, einen großen Topf mit

gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen,

dann auf kleiner Stufe zurückstellen,

und hierbei aber ein wenig Öl mit reingeben,

damit die Teigstücke dann beim köcheln

nicht zusammen kleben können.

 

 

Nun den Parmesan reiben

und die Gewürzmischung zubereiten aus:

1-TL Kardamompulver, ¼ -TL Muskatnuss,

¼-TL Pfeffer-grob, ¼-TL Zimtpulver,

 

 

Jetzt schon einmal eine feuerfeste Form

in den Ofen reinstellen und den Backofen

auf 180° C - Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

 

Wenn das Wasser köchelt,

die Teigstücke so schnell wie möglich

in das Wasser rein geben.

Sobald die Teigstücke wieder hochsteigen,

in ca. 2-3 Minuten, dann sind sie gar.

Erst mal Probieren, ob sie gut gegart sind,

sollten nicht mehr nach Mehl schmecken,

müssen gut elastisch sein -

aber auch nicht zu weich sein.

Mit einer Schaumkelle jetzt rausnehmen

und auf einen Teller ablegen.

 

 

Nun eine Schicht in die vorgewärmte Form geben,

mit püriertem Tomatenpüree dick bestreichen.

Dann großzügig mit Parmesan und mit

einer Prise der Gewürzmischung bestreuen

und etwas Pfeffer (?) noch zugeben.

So jetzt immer weiter vorgehen,

bis die Teigstücke alle aufgebraucht sind.

 

 

Zum Schluss eine Lage Parmesan drüber geben

und dann 5 Minuten im vorgeheizten Backofen

bei 180° C Ober/Unterhitze rein stellen,

 

 

danach kann nun auf die Teller anrichtet werden.

Guten Appetit!

 

 

 

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