Rezept G-00A

     

kb - den 15.11.1993

von: koch-mit-kb 

Vorbereitung       15 Minuten

Kochen:               25 Minuten

_______________________

Insgesamt:          40 Minuten

 

 

Spaghetti mit einem

Wiener-Würstchen-Gulasch

(beliebt bei Kindern - das Kindergulasch)

Mengenangabe:  für 4 Personen/Portionen

 

 

 

Zutaten:

 

400g Wiener Würstchen, 200g Schlagsahne,

1-Zwiebel, 400g passierte Tomaten, 120 ml Brühe,

2-EL Öl, Italienische Kräuter, Salz, Pfeffer und

500g Nudeln nach eigener Wahl.

 

 

 

Zubereitung:

 

Die Wiener-Würstchen in Scheiben schneiden

 

 

 und dann mit Öl im Topf kross anbraten,

die Zwiebel abpellen, würfeln und zu den

Würstchen zugeben- und mit andünsten.

 

 

Anrösten, soweit es jeder gerne möchte.

 

 

Dann mit der Brühe und mit den passierten

Tomaten ablöschen, die Sahne mit zugeben

und weiter köcheln lassen auf kleiner Stufe.

Man kann nun Italienische Kräuter zugeben.

 

 

Jetzt die Nudeln nach Packungsanleitung

im kochenden Wasser mit 1-TL Salz jetzt

bissfest kochen lassen ca. 18-20 Minuten,

 

 

dann die Nudeln in ein Nudelsieb abgießen

und dann nur abtropfen lassen, nicht mit Wasser

abschrecken wollen, dann ist die Nudelstärke weg,

und die Nudeln nehmen die Soße nur schlecht auf.

 

 

Das Wurstgulasch aus dem Topf auf die

Nudeln anrichten und auch gleich servieren.

 

 

Tipp:

 

Wer es würziger möchte, kann mehr Brühe

oder ein wenig Paprikapulver zugeben.

 

 

*

 

Hinweis:

zu und über Frankfurter

 (Wiener-Würstchen)

 

 

Der Erfinder ist Johann Georg Lahner,

ein Metzger aus Frankfurt.

Nach seiner Lehre ging er nach Wien und

 fügte dort den Frankfurter Würstchen Rindfleisch

hinzu,was in Deutschland verboten war.

 

Zunächst verkaufte er sie als Lahner-Würstchen,

später nannte er sie „Frankfurter“

diese Bezeichnung hat sich schließlich

in Österreich durchgesetzt.

In Deutschland werden sie hingegen

Wiener Würstchen genannt.

Diese Bezeichnung ist geschützt seit 1805.

Und ein Wiener-Würstchen ist nur:

ein Wiener-Würstchen oder

 eine Frankfurter in Frankfurt am Main!

Trotz des Unterschieds haben die Würstchen

eine gemeinsame Historie:

Das Frankfurter Würstchen

gibt es seit dem Mittelalter.

Der Begriff „Frankfurter Würstchen“ ist geschützt.

Ein Gerichtsurteil von 1929 verhindert,

dass Metzger auch außerhalb des

Wirtschaftsraums Frankfurt am Main

ihr Produkt als Frankfurter Würstchen

vermarkten dürfen. Das Urteil wurde 1955

vom Bundesgerichtshof nochmals bestätigt.


Das Frankfurter Würstchen ist eine Brühwurst.

Die Wursthülle besteht aus Schafsdarm.

Schafsdarm ist sehr dünn und auch sehr zart

und deshalb gut zum Verzehr geeignet.

Wichtiges Kennzeichen ist die goldgelbe Farbe,

entsteht beim Heißräuchern im Buchenholzrauch.

 

Bei einer Zubereitung werden diese

Würstchen nicht gekocht,

sondern im heißen Wasser bei

75°-78°C nur rund 8 Minuten erhitzt.

 

Sowohl Frankfurter als

auch Wiener-Würstchen werden

traditionell paarweise serviert.

 

 

 *

 

 

Tipp:

 

Wer kennt es nicht?

Man will sich leckere Nudeln machen,

dreht dem Topf mit dem kochenden Wasser

nur kurz den Rücken zu und schon zischt es,

weil das Wasser überkocht.

Mit einem Trick passiert das nicht mehr:

  

 

1. Variante des Löffeltricks:

Das Überkochen von Nudelwasser

zu verhindern, legt einen Suppenlöffel (EL)

schräg in den Kochtopf und zwar so, dass der Stiel

des Löffels aus dem Wasser herausschaut.

 

 

2. Variante des Löffeltricks:

oder eine Schaumkelle,

eine Soßenkelle aus Metall geht auch.
Die überflüssige Hitze wandert
durch den Metallstiel dann hoch
und entweicht auch so aus dem Kochtopf,
so bleibt das Nudelwasser wo's hingehört:
Im Topf !!

 

 

 

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